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Mit der Reform der Auftragsverwaltung werden seit dem 01.01.2021 die Bundesautobahnen nicht mehr in der Auftragsverwaltung, sondern in der Bundesverwaltung geführt. Mit dem Fernstraßen-Bundesamt (FBA) ist eine neue Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zum 01.10.2018 errichtet worden, welche im hoheitlichen Bereich der Bundesfernstraßenverwaltung eng mit dem BMVI, der ebenfalls neu gegründeten Autobahn GmbH und mit den Ländern zusammenarbeitet. Das FBA hat seinen Hauptsitz in Leipzig sowie drei Standorte in Bonn, Gießen und Hannover.

Das Fernstraßen-Bundesamt (FBA) ist die für die Bundesfernstraßenverwaltung zuständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Das Fernstraßen-Bundesamt (FBA) ist Teil eines 357.582 km² großen Karrierenetzwerks, bestehend aus über 40 Behörden mit rund 24.000 Beschäftigten.

Das FBA sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für das Referat Z5 – „Recht“, unbefristet, mehrere

Volljuristinnen / Volljuristen (m/w/d) 
als Referentinnen / Referenten (m/w/d)

Der Dienstort ist Leipzig.
Referenzcode der Ausschreibung 20211659_9339


Aufgaben

Als Referentin/Referent (m/w/d) im Referat Z5 – „Recht“ erwarten Sie im Wesentlichen folgende Aufgaben:

  • Umfassende juristische Beratung der Leitungsebene und der Fachabteilungen sowie Referate des FBA sowohl in grundsätzlichen als auch in allgemeinen Rechtsfragen, dabei Bewertung, Erarbeitung und Umsetzung von Lösungen einschlägiger Rechtsfragen
  • Bearbeitung und Bewertung rechtlicher Angelegenheiten, u. a. Prüfung verschiedenster rechtlicher Fragestellungen insb. in den Bereichen Öffentliches Recht (v. a. Verwaltungsrecht), Zivilrecht und Vergaberecht
    • Steuerung der Vergabeverfahren und der Vertragsabwicklung im FBA; Vorbereitung und Durchführung komplexer Vergabeverfahren
    • Rechtliche Prüfung komplexer Fragestellungen der Informationstechnik und des Datenschutzes
    • Bearbeitung von komplexen rechtlichen Sachverhalten bzgl. Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) und Umweltinformationsgesetz (UIG) bzw. im Hinblick auf sonstige rechtliche Aspekte bei Bürgeranfragen
    • Abschluss von Verträgen und Geltendmachung von Ansprüchen
    • Erstellung von Gutachten, Leitungsvorlagen, Vermerken und Stellungnahmen
    • Bearbeitung von Widerspruchsverfahren
    • Anleitung der zu betreuenden Referate in juristischen Fragen und Teilnahme an Besprechungen
  • Führen von Rechtsstreitigkeiten und gerichtliche Vertretung des FBA vor Gericht in den v. g. Rechtsgebieten
  • Fertigung von Klagen bzw. Klageerwiderungen, Berufungs- und Revisionsschriften sowie Schriftsätzen in Eilverfahren
  • Vorbereitung von gerichtlichen und außergerichtlichen Vergleichen
  • Anfertigung sonstiger Schriftsätze
  • Beobachtung und Auswertung der aktuellen Rechtsprechung und Gesetzgebung in den relevanten Rechtsgebieten als Grundlage für das das FBA selbst betreffende Rechtshandeln
  • Unterstützung bzw. selbstständige Erarbeitung von innerdienstlichen Regelungen, u. a. Dienstvereinbarungen, Merkblättern, Vordrucken, vertraglichen Regelungen, Verfahrens­hinweisen

Profil

Zwingende Anforderungskriterien:

Sie verfügen als Volljuristin/Volljurist (m/w/d) über die Befähigung zum Richteramt.

Wichtige Anforderungskriterien:

Sie verfügen außerdem insbesondere über die folgenden Fähigkeiten und Kompetenzen und sind bereit, diese zur Anwendung zu bringen:

  • Abschluss der zweiten Staatsprüfung mit mindestens der Note „befriedigend“; hiervon kann bei mindestens zweijähriger nachgewiesener Berufserfahrung im vorgenannten Aufgabengebiet abgewichen werden
  • Hohe Flexibilität, die komplexe Situation und die besonderen organisatorischen Rahmenbedingungen beim Aufbau einer neuen Behörde differenziert zu erfassen, sowie eine positive Bereitschaft zur Aufgabenumsetzung auch bei (unvorhergesehen) geänderten Vorgaben und zur Verantwortungsübernahme für kurz- und mittelfristig erreichbare Lösungen
  • Fundierte Kenntnisse im Zivilrecht, Vergaberecht, Verwaltungsrecht und Verfassungsrecht - idealerweise erworben durch eine mehrjährige Tätigkeit in der öffentlichen Verwaltung
  • Fähigkeit zum eigenständigen Führen von Prozessen und zur Vertretung des FBA vor Gerichten
  • Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten sowie zur Zusammenarbeit im Team
  • Fähigkeit gegenüber Personengruppen den eigenen Standpunkt souverän und überzeugend zu vertreten 
  • Fähigkeit zur zielorientierten, verständlichen und adressatengerechten Darstellung und Präsentation von komplexen Sachverhalten

Wir bieten

Die Dienstposten sind nach Entgeltgruppe E 14, Teil I der Anlage 1 des Tarifvertrags über die Entgeltordnung des Bundes bewertet. 

Bei Vorliegen der persönlichen und haushaltsrechtlichen Voraussetzungen ist eine Verbeamtung möglich.

Beamtinnen und Beamte (m/w/d) werden in ihrem bisherigen Amt (max. Besoldungsgruppe A 14) nach einer vorübergehenden Abordnung versetzt. Bei Vorliegen der persönlichen und haushaltsrechtlichen Voraussetzungen ist eine Beförderung bis zur Besoldungsgruppe A 14 möglich.

Besondere Hinweise:

Von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (m/w/d) im Geschäftsbereich des BMVI wird eine ausgeprägte Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsorientierung erwartet.

Das Fernstraßen-Bundesamt unterstützt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Wir bieten unseren Beschäftigten individuelle Arbeitszeitmodelle im Rahmen der geltenden Dienstvereinbarung sowie Teil- und Gleitzeit und bei Bedarf mobiles Arbeiten mit entsprechender technischer Ausstattung. Je nach individuell festgestelltem Bedarf erfolgt eine zielgerichtete Fortbildung.

Der Dienstposten ist grundsätzlich zur Besetzung mit Teilzeitkräften geeignet.

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen nach Maßgabe des § 8 des Bundesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher fachlicher Eignung bevorzugt eingestellt. Es wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Wir begrüßen die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten.

Die Auswahl erfolgt durch eine Kommission.

Für Tarifbeschäftigte des BMVI und seines Geschäftsbereichs werden zur Durchführung eines Leistungsvergleichs vom Personalreferat des FBA Leistungseinschätzungen eingeholt, die sich verfahrensmäßig an den jeweils im Geschäftsbereich geltenden Richtlinien für die beamtenrechtliche Beurteilung orientieren. Die betreffenden Tarifbeschäftigten des BMVI bzw. seines Geschäftsbereichs erklären mit ihrer Bewerbung ihr Einverständnis zur Durchführung dieser Maßnahme.